
Das GUTE UTA Quartier steht für eine harmonische Verbindung von urbaner Lebendigkeit und dem stadtnahen Leben im Grünen. Es sorgt für gefragten Wohnraum, die Ansiedlung attraktiver Gewerbe und gibt sozialen und kulturellen Angeboten Raum, die ergänzen, was bisher im Umfeld fehlt. Das Quartier setzt auf eine intakte Quartiersgemeinschaft und auf gute nachbarschaftliche Beziehungen.


Das GUTE UTA Quartier wird von sieben Eigentümern und Eigentümervertretern entwickelt, die bei diesem außergewöhnlichen Projekt an einem Strang ziehen. Sie stehen für Vielfalt und Nachhaltigkeit.
Alle sieben Eigentümer haben sich zu der Kooperationsgemeinschaft R6 zusammengeschlossen, welche durch die BÜSCHL Unternehmensgruppe vertreten wird.







Sie alle eint ein gemeinsames Verantwortungsbewusstsein und das Ziel, ein Vorzeige-Quartier zu entwickeln, das Mehrwerte für alle schafft.


Eine intakte Gemeinschaft braucht kein „Entweder-oder“. Sie heißt jeden willkommen und lebt das „Sowohl-als-auch“. Dazu gehört, dass wir scheinbare Widersprüche auflösen: Ruhe oder Musik? Auto oder Fahrrad? Tradition oder Zukunft?
Wir müssen uns nicht entscheiden, denn es ist möglich, Platz und Räume für beides und für ganz Neues zu schaffen.
Die sagenumwobene Frau Uta soll im späten 11. Jahrhundert in Trudering gelebt haben. Ihr wird zugeschrieben, große Ländereien an die örtliche Kirche verschenkt zu haben, unter der Auflage, sie der Gemeinde nutzbringend zu überlassen.
Der „Uta-Brunnen“ und die „Frau-von-Uta-Straße“ erinnern an die guten Taten der bemerkenswerten Frau, der bis weit ins 20. Jahrhundert in Trudering in jedem sonntäglichen Gottesdienst gedankt wurde.
In einem solchen Bewusstsein gesellschaftlicher Verantwortung möchten die Eigentümer das Areal rund um den Rappenweg in den kommenden Jahren in ein l(i)ebenswertes Stadtquartier verwandeln.

Rund um die Entwicklung am Rappenweg erreichen uns viele Fragen aus der Nachbarschaft. Die häufigsten beantworten wir hier – und ergänzen sie laufend, sobald das Verfahren weitere Antworten möglich macht.
Am Rappenweg entsteht kein Quartier auf der grünen Wiese, sondern auf einer bereits vorbelasteten Fläche, die neu geordnet, saniert und öffentlich zugänglich gemacht wird.
Das Projekt zeichnet sich vor allem durch die Umwandlung einer heute ungeordneten, weitgehend versiegelten Gewerbefläche in ein neues Stadtquartier aus.
Besonders ist die Verbindung aus dringend benötigtem Wohnraum, Arbeitsplätzen, sozialer Infrastruktur, neuen Grün- und Freiräumen sowie nachhaltigen Mobilitätsansätzen. Gleichzeitig bietet die Entwicklung die Chance, ein jahrzehntealtes Altlastenthema zu lösen und das Areal städtebaulich sowie ökologisch deutlich aufzuwerten.
So entsteht schrittweise ein urbanes Quartier, das Wohnen, Arbeiten und Freiraum sinnvoll miteinander verbindet und sich in die bestehende Umgebung integriert.
Geplant ist ein urbanes Mischquartier mit einem klaren Schwerpunkt auf Wohnen: etwa zwei Drittel der Flächen sind für Wohnungen vorgesehen, ergänzt durch rund ein Drittel Gewerbe- und Mischnutzungen.
Zu den Gewerbe- und Mischnutzungen zählen unter anderem Nahversorgung, Dienstleistungen, Handwerk, Büroflächen sowie soziale Infrastruktur.
Ziel ist ein lebendiges Quartier mit kurzen Wegen, das Wohnen, Arbeiten und Alltag sinnvoll miteinander verbindet.
Der aktuelle Masterplan sieht vier Hochhäuser vor: drei mit einer Wandhöhe von 30 bis 45 Metern und eines mit 65 Metern.
Die Hochpunkte sind in der Quartiersmitte beziehungsweise am Gleisstrang angeordnet. Die drei kleineren haben eine – jeweils von der neuen Geländeoberkante gemessene – Wandhöhe von 30 bis 45 Metern.
Das höhere Gebäude mit 65 Metern Wandhöhe steht in der Quartiersmitte und verankert das neue Quartier im Stadtgefüge. Die oberste Etage ist öffentlich zugänglich, hier befindet sich zum Beispiel eine Rooftopbar für alle, die das Alpenpanorama genießen wollen.
Die Hochpunkte bündeln die Bebauung und ermöglichen gleichzeitig mehr Freiflächen und Grünräume. Zudem reagieren die Planungen auf die besonderen Bodenverhältnisse und die begrenzten Möglichkeiten, in die Tiefe zu bauen.
Das Quartier wird so geplant, dass viele Alltagswege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr zurückgelegt werden können.
Dafür entstehen neue und direkte Fuß- und Radwege, die das Quartier mit der umliegenden Nachbarschaft, dem Riemer Park und dem S-Bahnhof Gronsdorf verbinden. Gleichzeitig werden bestehende Verbindungen ausgebaut und sinnvoll ergänzt. Das Quartier wird zudem an den geplanten Schnellen Radweg München–Ebersberg angebunden und künftig Teil dieser regionalen Radverbindung sein.
Vorgesehen sind zwei neue Busverbindungen zum bestehenden S-Bahnhof Trudering sowie eine Anbindung an den vorhandenen S-Bahnhof Gronsdorf. Für den motorisierten Verkehr wird das Quartier über zwei Anbindungen an das bestehende Straßennetz erschlossen – über den Rappenweg/Schwablhofstraße sowie über eine neue Brücke zur Mauerseglerstraße im Süden an die B304. Die Verkehrsanbindung wurde so konzipiert, dass die zu erwartenden Verkehre leistungsfähig abgewickelt und gleichzeitig nachhaltige Mobilitätsformen gestärkt werden.
Perspektivisch kann zusätzlich zum bestehenden S-Bahnhalt Gronsdorf ein weiterer S-Bahnhalt an der Schwablhofstraße zwischen Trudering und Gronsdorf entstehen. Auch eine Verlängerung der Trambahnlinie 21 bis nach Haar wird von der Landeshauptstadt München untersucht. Die Eigentümer sichern die dafür notwendigen Flächen.
Im Quartier entsteht ausdrücklich nicht nur freifinanzierter Wohnraum.
Grundlage der Planung sind die Vorgaben der SoBoN 2017 plus der Landeshauptstadt München. Dadurch wird ein erheblicher Anteil der Wohnungen gefördert oder preisgedämpft sein. Damit sollen auch Haushalte mit mittleren und niedrigeren Einkommen Zugang zu Wohnraum im Quartier erhalten.
Neben dem geförderten Wohnraum wird es selbstverständlich auch freifinanzierte Wohnungen geben. Ziel ist ein vielfältiges Wohnangebot für unterschiedliche Lebenssituationen und Einkommensgruppen.
Künftig sollen große Teile des Quartiers frei nutzbar sein und deutlich mehr öffentlich zugängliche Grün- und Freiräume bieten als heute.
Heute ist das Gebiet größtenteils nicht öffentlich zugänglich und städtebaulich ungeordnet. Künftig entstehen zudem neue Fuß- und Radwege sowie zusätzliche Angebote direkt vor Ort.
Geplant sind unter anderem Nahversorgung, Handwerksbetriebe, Gastronomie, Dienstleistungen, Sport- und Aufenthaltsflächen sowie soziale Einrichtungen wie Kindertagesstätten oder ein Seniorenheim. Ziel ist ein Quartier, das nicht nur neuen Wohnraum schafft, sondern auch die bestehende Umgebung ergänzt und langfristig aufwertet.
Von insgesamt rund 25 Hektar werden nur etwa 5 Hektar tatsächlich bebaut, der Rest bleibt für Grün, Wege und Aufenthaltsflächen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Planung sind Grün- und Freiflächen, die das Quartier mitprägen und zur Aufenthaltsqualität beitragen. Neben den Bauflächen sind öffentliche Grünflächen, Wege, Spiel- und Aufenthaltsbereiche sowie weitere Freiräume vorgesehen.
Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Zugänglichkeit: Während das Gebiet heute kaum nutzbar ist, sollen künftig große Teile der Flächen öffentlich zugänglich sein. Geplant sind unter anderem Grünverbindungen in Richtung Riemer Park, Spiel- und Aufenthaltsflächen sowie Freiräume, die zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen – beispielsweise durch Beschattung und Frischluftzufuhr sowie durch die Berücksichtigung wichtiger Frischluftschneisen in Ost-West- und Nord-Süd-Richtung.
Die konkrete Ausgestaltung der Freiflächen wird im weiteren Planungsverfahren schrittweise konkretisiert.
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